Folge 62: Tätowierungen: Narben, Wunden und heilige Leben
Shownotes
Rabbi Simon Jacobson vom Meaningful Life Center erörtert in seinem Video "TATTOOS: Why Not?" die kabbalistische Perspektive auf Tätowierungen. Er beginnt mit persönlichen Anekdoten, darunter Geschichten von ehemaligen Soldaten und Überlebenden des Holocaust, die Tätowierungen tragen, die nicht aus freiem Willen entstanden sind. Der Rabbi interpretiert Tätowierungen und andere körperliche "Makel" als Symbole für persönliche Wunden und Narben, die durch Herausforderungen oder Traumata entstehen. Er argumentiert, dass der menschliche Körper als Eigentum Gottes betrachtet wird, was das biblische Verbot von Tätowierungen begründet, da der Mensch nicht das Recht hat, den göttlichen Entwurf zu verändern oder zu entstellen. Jacobson betont jedoch, dass Gott sogar durch diese "gebrochenen Gefäße" wirken kann und dass die durch solche Erfahrungen gewonnenen Einsichten eine tiefere spirituelle Ebene erreichen können.
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