Folge 31: Bund und Herz: Eine chassidische Reflexion über Jeremia und Hebräer
Shownotes
Diese chassidische Reflexion untersucht die Konzepte des „neuen Bundes“ in Jeremia 31 und Hebräer 8, wobei sie die jüdische und christliche Perspektive gegenüberstellt. Der Text interpretiert Jeremias Prophezeiung nicht als die Einführung einer neuen Religion, sondern als eine Verinnerlichung der Tora, die im Herzen der Gläubigen geschrieben wird. Er betont, dass der Bund vom Sinai aus chassidischer Sicht ewig und unwandelbar ist, im Gegensatz zur Deutung im Hebräerbrief, die den ersten Bund für veraltet erklärt. Die Schrift argumentiert, dass der „neue Bund“ aus chassidischer Sicht eine tiefere mystische Einheit zwischen dem Willen Gottes und dem Menschen darstellt und nicht die Abschaffung, sondern die Erfüllung der Tora durch Innerlichkeit bedeutet. Letztlich hofft der Text auf eine Wiedervereinigung des menschlichen Herzens mit dem göttlichen und darauf, dass die Botschaft des Messias nicht zur Abkehr von Israel führt.
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