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Perle - Folge 7: Davars Wüste: Gottes Ordnung und Harmonie

Perle - Folge 7: Davars Wüste: Gottes Ordnung und Harmonie

6m 28s

Der gegebene Text, „Davars Wüste: Gottes Ordnung und Harmonie“, erforscht die Bedeutung des hebräischen Wortes „davar“. Es wird erklärt, dass dieses Wort, welches sich von der Wurzel für „Ordnung“ ableitet, oft als „Wort“ oder „Sprechen“ übersetzt wird, insbesondere im Kontext von Gottes Rede. Der Text hebt hervor, dass Gottes Wort und Ordnung untrennbar verbunden sind, wie in der Schöpfungsgeschichte und den Zehn Geboten (die als „Anordnungen zur Ordnung“ interpretiert werden) zu sehen ist. Interessanterweise wird „davar“ auch für „Wüste“ verwendet, was anfänglich widersprüchlich erscheint, da die Wüste im alten hebräischen Denken als Ort der natürlichen, göttlichen Ordnung und Harmonie betrachtet...

Perle - Folge 5: Verlangen und Notwendigkeit: Eine spirituelle Betrachtung

Perle - Folge 5: Verlangen und Notwendigkeit: Eine spirituelle Betrachtung

6m 35s

Der bereitgestellte YouTube-Videotranskript erörtert die komplexe Beziehung zwischen dem Schöpfer und der Menschheit, insbesondere im Kontext von Bedürfnissen und Wünschen. Der Rabbi erklärt, dass der Schöpfer auf der höchsten, essentiellen Ebene keine Bedürfnisse hat, da ein Bedürfnis ein Mangel impliziert, der beim allumfassenden Schöpfer nicht vorhanden sein kann. Stattdessen basiert die Schöpfung auf einem reinen, unerklärlichen Wunsch oder einer schöpferischen Entfaltung. Auf einer unteren, wahrnehmbaren Ebene, die als "Postsymptom"-Realität bezeichnet wird, können menschliche Handlungen und Mitzvot (Gebote) jedoch so verstanden werden, dass sie dem Schöpfer Freude bereiten oder einen "Bedarf" erfüllen. Diese scheinbaren Gegensätze sind gleichzeitig und paradoxerweise wahr, wobei...

Perlen: Folge 3 - Arche, Maßlosigkeit und Heilung biblischer Traumata

Perlen: Folge 3 - Arche, Maßlosigkeit und Heilung biblischer Traumata

6m 8s

Yuval Lapide, ein Traumatologe und Bibelfachmann, und Gerlind diskutieren die biblischen Erzählungen der Sintflut und des Turmbaus zu Babel aus einer traumatologischen Perspektive. Sie betonen, dass die Maßlosigkeit und Selbstüberschätzung der Menschheit zu diesen Katastrophen führten, während Demut und eine starke Beziehung zu Gott als Heilmittel dienen. Anhand der Figur Noahs wird aufgezeigt, wie auch Überlebende von Traumata wie dem Holocaust, mit unverarbeiteten Scham- und Schuldgefühlen zu kämpfen haben, die sich in selbstzerstörerischem Verhalten äußern können. Die Diskussion beleuchtet, wie biblische Geschichten zeitlose psychologische Einsichten bieten, die zur Heilung und Transformation des Menschen beitragen können.